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Woher kommt die Redewendung jemandem Hals- und Beinbruch wünschen
Veröffentlicht in 03.11.2010
Wenn wir jemandem Hals- und Beinbruch wünschen, wünschen wir ihm eigentlich alles Gute und Glück bei seinem Vorhaben. Nur wieso hört sich das so negativ an?
Den Ursprung dieser Redewendung findet man im Jiddischen. Schon im Mittelalter haben sich die Juden nach einem Geschäft auf jiddisch hazloche un broche gewünscht, was sich von dem hebräischen hazlacha uwracha ableitet und Erfolg und Segen bedeutet. Die Deutschen, die des Jiddischen nicht mächtig waren haben dies sodann in Hals- und Beinbruch umgewandelt.
Hinzu kommt, dass im alten Aberglauben direkt ausgesprochene Wünsche genau das Gegenteil bewirken sollten, und man deshalb lieber das wünschte, was eben nicht eintreten sollte.
Hinzu kommt, dass im alten Aberglauben direkt ausgesprochene Wünsche genau das Gegenteil bewirken sollten, und man deshalb lieber das wünschte, was eben nicht eintreten sollte.
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03.11.2010, beinbruch, glück wünschen, gips, jiddisch, hebräisch, aberglaube, mittelalter, geschäft, juden.
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