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Welche Pfeffersorten gibt es?
Veröffentlicht in 02.03.2012
Beim echten Pfeffer handelt es sich um eine Pflanzenart aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperacea). Das im Pfeffer enthaltene Alkaloid Piperin sorgt für die Schärfe des Gewürzes. Pfeffer benötigt ein tropisches Klima, um zu gedeihen, weshalb er bei uns nicht angebaut werden kann.
Die wohl am meisten verwendete Pfeffersorte ist der schwarze Pfeffer, der kurz vor der Reife geerntet und anschließend fermentiert und getrocknet wird. Dadurch bekommt er sein charakteristisches Aussehen. Bei dem Trockunungsprozess trocknet auch die Haut der Pfefferbeere mit. Dadurch bleiben alle antioxidativen Wirkstoffe, sowie der Piperingehalt voll in den Körnern enthalten. Deshalb schmeckt schwarzer Pfeffer schön scharf und aromatisch und wirkt verdauungsfördernd.
Weißer Pfeffer wird erst geerntet, wenn die Beeren schon ausgereift sind. Anschließend wird er gewässert und die Haut und das Fruchtfleisch werden entfernt. Deshalb sehen weiße Pfefferkörner auch viel ebenmäßiger als schwarze aus und sind zudem etwas kleiner. Aufgrund dieser Behandlung schmeckt weißer Pfeffer auch viel milder, enthält aber auch weniger der gesundheitsfördernder Wirkstoffe des Pfeffers.
Grüner Pfeffer wird unreif geerntet und im Handel insbesondere in Salzlake oder Essig eingelegt angeboten. Er hat ein frisches, fruchtiges Aroma und enthält wesentlich weniger Piperin als schwarzer Pfeffer. Dadurch enthält er natürlich auch weniger der gesunden ätherische Öle. Grüner Pfeffer eignet sich wegen seines milden Aromas besonders gut um Fleisch, Fisch und Sahnesoßen zu aromatisieren.
Den roten Pfeffer, Voantsiperifery-Pfeffer (Piper bobonense), werden Sie nicht so oft antreffen. Er ist sehr teuer und nur in gut sortierten Gewürzläden erhältlich. Diese aus Madagaskar stammende Pfeffersorte wird im vollreifen Zustand geerntet, das Fruchtfleisch wird nicht von den Körnern entfernt. Roter Pfeffer reift am längsten von allen Pfeffersorten, sodass alle gesunden Inhaltsstoffe in den Pfefferkörnern erhalten bleiben. Er zeichnet sich durch eine rotbraune Farbe und einen Stielansatz aus. Er verfügt über ein starkes, fruchtiges und scharfes Aroma.
Dann gibt es noch diverse Pfeffer ähnliche Gewürze, wie den langen Pfeffer, den Kubebenpfeffer, den rosa Pfeffer und den Szechuanpfeffer, die mit dem schwarzen Pfeffer jedoch nicht verwandt sind. Bei Cayennepfeffer handelt es sich um gemahlene Chilischoten.
Die verschiedenen Pfeffersorten:
Schwarzer Pfeffer
Die wohl am meisten verwendete Pfeffersorte ist der schwarze Pfeffer, der kurz vor der Reife geerntet und anschließend fermentiert und getrocknet wird. Dadurch bekommt er sein charakteristisches Aussehen. Bei dem Trockunungsprozess trocknet auch die Haut der Pfefferbeere mit. Dadurch bleiben alle antioxidativen Wirkstoffe, sowie der Piperingehalt voll in den Körnern enthalten. Deshalb schmeckt schwarzer Pfeffer schön scharf und aromatisch und wirkt verdauungsfördernd.
Weißer Pfeffer
Weißer Pfeffer wird erst geerntet, wenn die Beeren schon ausgereift sind. Anschließend wird er gewässert und die Haut und das Fruchtfleisch werden entfernt. Deshalb sehen weiße Pfefferkörner auch viel ebenmäßiger als schwarze aus und sind zudem etwas kleiner. Aufgrund dieser Behandlung schmeckt weißer Pfeffer auch viel milder, enthält aber auch weniger der gesundheitsfördernder Wirkstoffe des Pfeffers.
Grüner Pfeffer
Grüner Pfeffer wird unreif geerntet und im Handel insbesondere in Salzlake oder Essig eingelegt angeboten. Er hat ein frisches, fruchtiges Aroma und enthält wesentlich weniger Piperin als schwarzer Pfeffer. Dadurch enthält er natürlich auch weniger der gesunden ätherische Öle. Grüner Pfeffer eignet sich wegen seines milden Aromas besonders gut um Fleisch, Fisch und Sahnesoßen zu aromatisieren.
Roter Pfeffer
Den roten Pfeffer, Voantsiperifery-Pfeffer (Piper bobonense), werden Sie nicht so oft antreffen. Er ist sehr teuer und nur in gut sortierten Gewürzläden erhältlich. Diese aus Madagaskar stammende Pfeffersorte wird im vollreifen Zustand geerntet, das Fruchtfleisch wird nicht von den Körnern entfernt. Roter Pfeffer reift am längsten von allen Pfeffersorten, sodass alle gesunden Inhaltsstoffe in den Pfefferkörnern erhalten bleiben. Er zeichnet sich durch eine rotbraune Farbe und einen Stielansatz aus. Er verfügt über ein starkes, fruchtiges und scharfes Aroma.
Dann gibt es noch diverse Pfeffer ähnliche Gewürze, wie den langen Pfeffer, den Kubebenpfeffer, den rosa Pfeffer und den Szechuanpfeffer, die mit dem schwarzen Pfeffer jedoch nicht verwandt sind. Bei Cayennepfeffer handelt es sich um gemahlene Chilischoten.
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02.03.2012, gewürze, schwarzer pfeffer, grüner pfeffer, weißer pfeffer, roter pfeffer.
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