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Hilfe und Selbsthilfe bei Inkontinenz

27 Jun
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Inkontinenz ist der Fachbegriff für den gesundheitlichen Umstand, dass der eigene Stuhl oder Harn nicht mehr ausreichend gehalten werden kann. Sofort denkt man dabei an ältere Menschen in Pflegeheimen. Allerdings kann aus verschiedensten Gründen jeder, auch jüngere Personen, zu Betroffenen werden und Inkontinenz ist nichts, wofür man sich schämen muss. Welche Ursachen können dahinter stecken und wie kann man reagieren und Abhilfe schaffen?

Formen einer Inkontinenz


Es wird zwischen verschiedenen Arten der Inkontinenz unterschieden. Zum einen gibt es die Harn- und zum anderen die Stuhlinkontinenz. Bei einer Harninkontinenz ist jede Art von unkontrolliertem Urinverlust gemeint. Diese unterscheidet sich noch einmal zwischen:

Belastungsinkontinenz

Hierbei verspürt die betroffene Person keinen Harndrang. Durch plötzliches Heben, Niesen, Husten oder beim Treppensteigen oder Rennen kann es zu einem kurzen, schubhaften Urinverlust kommen.

Dranginkontinenz

Hierbei verspürt die betroffene Person einen unmittelbaren, unkontrollierten Harndrang, der so plötzlich kommt, dass sie es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette schafft. Auch bei nur wenig gefüllter Blase kann dies passieren.

Bei einer Stuhlinkontinenz hingegen kann der Inhalt des Darms nicht mehr gehalten werden. Auch hier verspüren die Betroffenen entweder vorher einen Drang, oder aber das Ganze kommt sehr plötzlich. In vielen Fällen schafft man es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette.

Ursachen einer Harn- oder Stuhlinkontinenz


Die Gründe für eine Inkontinenz können sehr vielfältig sein. Typische Ursachen sind zum Beispiel:
  • Krankheiten der inneren Organe
  • Stuhlinkontinenz nach einer Geburt (Dammriss oder Beckenbodenprobleme)
  • Nebenwirkungen bei Medikamenten
  • Hohes Alter
  • Nachwirkungen nach einer Operation
  • Psychische Krankheiten oder Erkrankungen des Nervensystems

Was hilft bei Inkontinenz?

Erste Anlaufstelle ist immer der Hausarzt. Dieser wird den Fall ausführlich besprechen und untersuchen. Je nach Ursache und Schweregrad gibt es einige Möglichkeiten, mit Inkontinenz umzugehen und sogar erfolgreich zu behandeln. Oft leitet der Hausarzt auch an folgende Fachärzte weiter:
  • Urologie für Harninkontinenz bei Männern
  • Gynäkologie für Frauen, die an einer Inkontinenz nach einer Geburt leiden
  • Proktologie bei Erkrankungen des Enddarms
  • Neurologie bei Muskel- oder Nervenerkrankungen
  • Geriatrie bei Problemen durch Alterserscheinungen

Abgesehen von den offensichtlichen Leiden kann eine unbehandelte Inkontinenz zu Infektionen und Hautschädigungen (wie Dermatitis oder Pilzerkrankungen) führen.

Unterstützung bei Inkontinenz

Neben der ärztlichen Behandlung, die je nach Ursache anders ausfallen kann, gibt es auch Hilfsmittel, mit denen die Betroffenen einen relativ "normalen" Alltag beibehalten können. Diese sind teilweise auf Rezept kostenlos erhältlich - nach Paragraf 33 SGB V haben alle Krankenversicherten einen Anspruch auf Versorgung bei Inkontinenz. Die Verschreibung bestimmter Hilfsmittel durch einen Arzt kann auch für die dauerhafte Versorgung mit Inkontinenzprodukten erfolgen. Besonders oft nachgefragt sind Einlagen bzw. Vorlagen, spezielle Unterwäsche und Bettschutzeinlagen.

Es gibt viele Anlaufstellen und Geschäfte, an Hilfsmittel zu kommen. Eine besonders praktische Möglichkeit ist zum Beispiel, Inkontinenz Produkte bei Audisana zu bestellen. Dies lässt sich ganz einfach über das Internet bewerkstelligen unter www.audisana.ch. Hier lassen sich viele Produkte unkompliziert nach Hause liefern. Das Sortiment wird fortlaufend erweitert und umfasst inzwischen über 3.000 verschiedene Verbrauchsprodukte, auch in den Bereichen Haushalt, Gesundheit, Bürobedarf, Kosmetik, Hygiene und Tierfutter.
In allen Bereichen, und natürlich auch in dem sehr umfassenden Bereich Gesundheit, können telefonisch oder per E-Mail Fragen zu den Produkten beantwortet werden.
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