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Optimale Luftfeuchtigkeit – ein angenehmes Raumklima im Alltag

22 Aug
Hygrometer zeigt ideale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60% an.
Quelle: Lupo / pixelio.de
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Eine falsche Luftfeuchtigkeit wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden aus und kann gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Für ein angenehmes Raumklima ist nicht nur die Wohlfühltemperatur, sondern auch die Feuchtigkeit in der Raumluft verantwortlich. Werte über 60% sind gesundheitsschädlich und begünstigen die gefährliche Schimmelbildung. Ein Wert unter 40% kann die Atmung erschweren und ebenfalls die Ursache für Erkrankungen sein.

Wie kann man die Luftfeuchtigkeit und das Raumklima optimieren?

Luftfeuchtigkeit bestimmen und verändern


Ein preiswert erhältliches Hygrometer verschafft Kenntnis über die Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Wer in seiner Wohnung ohne ersichtlichen Grund häufig schwitzt oder friert, sich erkältet oder bereits erste Schimmelflecken an den Zimmerecken oder im Fensterstock entdeckt hat, muss handeln.
Richtiges Lüften nimmt hierbei eine wichtige Position ein und ist ein primärer Indikator für ein angenehmes Raumklima. Den ganzen Tag über gekippte Fenster sind unzureichend und verändern die Luftfeuchtigkeit nicht. Vielmehr muss man stoßlüften und die Fenster Sommer wie Winter in regelmäßigen Abständen richtig öffnen, sodass die abgestandene Luft gegen Frischluft ausgetauscht wird.
Zeigt das Hygrometer eine viel zu hohe Luftfeuchtigkeit von über 60% in Wohnräumen und über 70% in der Küche oder in Bädern an, besteht dringender Handlungsbedarf. Das Heizverhalten muss überprüft und bestenfalls mit einem Luftentfeuchter Abhilfe geschaffen werden. Gelegentlich kann die Luftfeuchtigkeit in Küchen oder in Badezimmern über 70% ansteigen, beispielsweise direkt nach dem Duschen oder beim Kochen. Eine Absenkung ist allerdings notwendig, wobei das weit geöffnete Fenster für ein angenehmes Raumklima eine sehr wichtige Position einnimmt. Bei zu trockener Luft behilft man sich mit Luftbefeuchtern oder einer Schüssel Wasser auf der Heizung. Das verdampfende Wasser hebt die Luftfeuchtigkeit an und optimiert das Klima im Zimmer.


Zu feuchte Luft: der Hauptgrund für schimmelige Wände


Nicht nur in älteren Häusern und Wohnungen, sondern auch im Neubau stellt Schimmel an den Wänden Mieter und Eigentümer vor ein Problem. Schimmel ist ein Resultat aus zu feuchter Luft und bildet sich, wenn die Tapete oder das Mauerwerk feucht werden. Aber auch bei zu stark gedämmten und praktisch luftdicht abgeschlossenen Mauerwerken kann es vermehrt zur Schimmelbildung und einer großen Gefahr für die eigene Gesundheit und den Raum kommen.

Bei der Schimmelbildung unterscheidet man zwischen oberflächlichem Schimmel, der sich in Stockflecken äußert und aus dem Mauerwerk kommender Feuchtigkeit. Stockflecken können durch das richtige Heizungs- und Lüftungsverhalten gemindert werden, während vom Mauerwerk ausgehender Schimmel die Trocknung der Wände benötigt. Ein Bautrockner kann preiswert gemietet und in feuchten Räumen aufgestellt werden. Er nimmt überschüssiges Wasser auf und senkt die Luftfeuchtigkeit nachhaltig. Von einer zu hohen Luftfeuchtigkeit spricht man bei dauerhaften Werten über 60%. Die Gefahr asthmatischer Erkrankungen und weiteren Atemwegsproblemen sowie Allergien steigt mit zu feuchter Luft drastisch an.


Präventive Maßnahmen für ein angenehmes Raumklima


Ein angenehmes Raumklima und gesunde Luft lassen sich mit wenigen Maßnahmen preiswert begünstigen. Dazu gehört unter anderem:
  • die Anbringung eines Hygrometers zur Messung
  • regelmäßiges Stoßlüften aller Räume (ganztägig gekippte Fenster reichen nicht aus!)
  • im Winter auf dauerhafte Beheizung und gleichmäßige Raumtemperaturen achten
  • bei hoher Luftfeuchtigkeit auf Aquarien und Zimmerbrunnen verzichten
  • bei Schimmelbildung sofort handeln, bestenfalls einen Fachmann hinzuziehen.
Naturmaterialien wie Holz sowie Grünpflanzen im Zimmer optimieren das Raumklima ebenfalls und sorgen gleichzeitig für eine harmonische Atmosphäre. In den meisten Fällen lässt sich die Luftfeuchtigkeit durch richtiges Lüften optimieren und auf ein gesundes Maß senken beziehungsweise erhöhen. Messwerte von 30% oder 80% sind immer ein ernstzunehmendes Zeichen und bedürfen einer tiefergreifenden Prüfung der Ursachen.


Quellenangaben
http://www.luftfeuchtigkeit-raumklima.de/raum/schlafzimmer.html
http://www.hcc-magazin.com/angenehmes-raumklima-steigert-wohlbefinden-von-mitarbeitern/7328
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