crawlertrap
06 Nov
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Jeder, der schon einmal nicht ganz reife Erdbeeren gekauft hat, musste feststellen, dass diese auch nach einiger Zeit der Lagerung nicht reifer wurden, sondern schlicht verschrumpelten und verdarben. Anders hingegen sieht es mit unreifen, noch grünen Bananen oder Äpfeln aus. Diese werden mit der Zeit auch noch nach der Ernte reif und können genossen werden. Doch warum reifen manche Früchte nach und manche nicht?

Dies hängt im Wesentlichen von dem Atmungsverhalten der einzelnen Früchte ab. Damit ist die Abgabe von Kohlendioxid und die Aufnahme von Sauerstoff gemeint. Wichtig zudem, dass Früchte auch nach dem Pflücken noch nachreifen, ist der richtige Erntezeitpunkt, denn auch nachreifende Früchte reifen nicht mehr nach, wenn sie zu früh geerntet wurden.


Der Reifeprozess muss also an der Pflanze selbst beginnen, dann steigt auch die Kohlendioxidabgabe und die Früchte reifen auch nach der Ernte weiter. Solche nachreifenden Früchte werden auch als klimakterische Früchte bezeichnet. Haben diese die Pflückreife erreicht, so können sie geerntet werden und reifen dann bei der Lagerung nach.

Früchte, die nicht nachreifen, also die nicht klimakterischen Früchte, geben bei der Atmung nur wenige Mengen an Kohlendioxid ab. Deshalb können diese erst dann geerntet werden, wenn sie die volle Reife an der Pflanze erreicht haben. Diese Früchte können dann auch nicht mehr lange gelagert werden, da sie sehr schnell verderben.

Aber auch das gasförmige Pflanzenhormon Ethen spielt beim Nachreifen der Früchte eine Rolle. Die nachreifenden Obst- und Gemüsesorten produzieren diesen Botenstoff selbst und geben diesen auch an die Umgebung ab. Damit wird die Reifung dieser Früchte, aber auch deren in ihrer unmittelbaren Umgebung gesteuert. Bei den nicht nachreifenden Früchten löst Ethen hingegen lediglich einen Alterungsprozess aus, sodass sie relativ schnell verderben.
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