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Geschmacksverstärker in Lebensmitteln - Sind sie schädlich?

08 Mär
Chinesisches Essen
Quelle: G. Winter - pixelio.de
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In vielen industriell gefertigten Lebensmitteln sind Geschmacksverstärker enthalten, vor allem Fertiggerichte, Saucen, Tütensuppen, Gewürzmischungen, Chips unw. enthalten viele geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
Meistens handelt es sich bei diesen Geschmacksverstärkern um Natriumglutamat oder Monosodiumglutamat.

Geschmacksverstärker haben zur Aufgabe den Eigengeschmack der Lebensmittel hervorzuheben. Das Glutamat wird hierbei sogar als eigener Geschmackssinn anerkannt und gesellt sich somit zu den Geschmackssinnen süß, sauer, salzig und bitter. Entdeckt wurde Glutamat in Japan, dort wurde er aus einer bestimmten Alge gewonnen und bekam den japanischen Namen umami.

Da Glutamat relativ einfach und im Vergleich mit anderen Geschmacksverstärkern auch viel günstiger in der Herstellung ist, stellte es für die Lebensmittelindustrie natürlich einen willkommenen Fund dar. Hier wird Glutamat aus fermentierter Melasse, einem Nebenprodukt aus der Zuckerherstellung, gewonnen.

Der Geschmacksverstärker Glutamat kommt aber auch ganz natürlich in einigen Lebensmitteln vor. So ist es zum Beispiel in Tomaten und Käse enthalten, entsteht aber auch bei der Verarbeitung von Fleisch- und Wurstwaren ganz von selbst, allerdings immer in Verbindung mit anderen Eiweißen.

Von der Lebensmittelindustrie wird Glutamat jedoch in einer Dosierung eingesetzt, die bei Weitem das natürliche Vorkommen des Glutamats in Lebensmitteln übersteigt.
Bei den Inhaltsstoffen von Lebensmitteln wird Glutamat mit den Nummern E620 und E625 aufgeführt.

Geschmacksverstärker in Lebensmitteln - Ist der Einsatz von Glutamat schädlich für unsere Gesundheit?

Nicht jeder reagiert mit Beschwerden nachdem er mit Glutamat gewürztes Essen zu sich genommen hat, allerdings scheint es einige Menschen zu geben, die sensibel auf diesen Geschmacksverstärker reagieren. So haben sich viele Besucher chinesischer Restaurants im Nachhinein über Kopfschmerzen, Übelkeit, Herzrasen und Taubheitsgefühl im Nacken oder Oberkörper beklagt.

Außerdem ist Glutamat dafür verantwortlich, dass wir mehr essen. Das kennt wahrscheinlich jeder, wenn er anfängt Chips zu essen, man kann einfach nicht aufhören. Deshalb wird unter anderem auch Glutamat für die Zunahme an übergewichtigen Menschen verantwortlich gemacht.

Es wird auch vermutet, dass Glutamat Gehirnzellen manipulieren und sogar abtöten kann, weshalb auch ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Geschmacksverstärker und der Entstehung solcher Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer besteht.

In Japan wird derzeit untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Glutamat und der Verschlechterung der Sehkraft besteht.

Was auf jeden Fall auf Glutamat, aber auch auf andere Geschmacksverstärker zutrifft ist, dass sie unseren Geschmackssinn abstumpfen lassen.

Deshalb ist es auf jeden Fall besser so wenige Lebensmittel, die mit Geschmacksverstärkern versetzt wurden, zu essen wie nur möglich. Wenn Sie aber ab und zu eine Tüte Chips essen, dann wird Ihnen wohl auch nichts schlimmes passieren.
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