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Küchentipp: Gesund frittieren

Veröffentlicht in 03.03.2012
Ab und zu gönnt man sich gern etwas Frittiertes. Der Klassiker sind natürlich die sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen beliebten Pommes Frites, aber auch Gemüse, Früchte, Fisch und Meeresfrüchte im Tempura- oder Bierteig getaucht eignen sich wunderbar zum Frittieren.

Damit das Frittieren aber auch gesund bleibt und sich nicht zu sehr an den Hüften ablegt, sollten einige Dinge bei der Zubereitung von frittierten Speisen beachtet werden.

Tipps zum gesunden Frittieren


Für das gesunde Frittieren ist zunächst mal die richtige Temperatur entscheidend. Diese sollte nicht unter 150°C liegen, da das Frittiergut dann labberig wird, 175°C sollte sie jedoch nicht überschreiten. Dann können sich nämlich krebserregende Stoffe bilden. Deshalb sollten Sie die Temperatur des Öls mit einem Thermometer überprüfen. Das Frittiergut sollten eine schöne goldene Farbe erreichen, nicht zu dunkel werden.

Ebenso wichtig sind die Art des Fettes und die Häufigkeit seiner Verwendung. Je nach Art des Fettes kann die Betriebsdauer zwischen fünf und 25 Stunden liegen. Wird es häufiger als empfohlen verwendet, so oxidiert es und verbrennt schneller. Dadurch entstehen die krebserregenden Stoffe. Oxidiertes Fett können Sie an seiner dunklen Farbe erkennen. Zudem schmeckt es bitter und dampft beim Erhitzen sehr stark.

Das gesündeste Fett, das Sie zum Frittieren benutzen können, ist das Rapsöl. Dieses darf allerdings nicht zu stark erhitzt werden und seine Betriebsdauer beschränkt sich nur auf fünf Stunden. Danach muss es wieder ausgetauscht werden. Besser geeignet sind daher Öle, die hitzebeständiger sind. Dies sind Öle, die mehr als 60 Prozent einfach und weniger als 20 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Im Handel wird auch das sogenannte Frittierfett angeboten. Dieses ist extrem hitzestabil, was die Bildung von Acrylamid mindert und auch seine Betriebsdauer ist wesentlich länger. Nach 25 Stunden sollte aber auch dieses ausgetauscht werden. Allerdings gehört das Frittierfett nicht zu den gesündesten Fetten. Es enthält viele gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren, ist schwer verdaulich und behindert den Fettstoffwechsel.

Auch bei dem Frittiergut selbst sollten Sie Wert auf Qualität legen. Dieses sollte möglichst wasserarm sein. Für Pommes Frites sollten Sie mehlig kochende Kartoffeln mit einem niedrigen Wassergehalt wählen. Deshalb lieber beim Gemüsehändler einkaufen, da die Kartoffelsorten im Supermarkt oft viel Wasser enthalten, da sie schnell hochgezogen wurden. Dadurch verdirbt auch das Fett schneller und die Pommes werden trocken. Schneiden Sie die Kartoffeln dick, damit sie nicht so viel Fett aufnehmen können.

Nach dem Frittieren sollte das Frittiergut auf Küchenpapier gut abtropfen. Das Küchenpapier saugt das überschüssige Fett auf, das tut der Figur und dem Geschmack gut. Würzen sollten Sie die Lebensmittel erst nach dem Frittieren, die Gewürze würden in dem heißen Fett sonst verbrennen und der Geschmack darunter leiden. Außerdem würde Salz den Oxidationsprozess des Fettes beschleunigen.

Auch wenn Sie gesund frittieren, enthalten die Speisen nach wie vor viel Fett, weshalb auch eine gute Portion an gesunden und frischen Beilagen wichtig ist. Am besten einen großen Salat oder Gemüse dazu reichen, dadurch lässt sich auch das Fett leichter verdauen.


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Artikel Küchentipp: Gesund frittieren Bereich Kochen & Backen , 03.03.2012, frittieren, pommes frites, fett, betriebsdauer, temperatur, rapsöl, frittierfett, tempurateig, bierteig, friteuse, gesund frittieren, acrylamid, krebserregend. 1227/526
Frittieren Quelle de.wikipedia.org