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Was ist FIP und wie kommt es zu der Katzen Krankheit?

Veröffentlicht in 14.10.2010

FIP  - Feline Infektiöse Peritonitis - bedeutet eine Infektiöse Bauchfellentzündung bei Katzen, die meist  tödlich verläuft. Der Name deutet eigentlich auf eine nasse Form der Bauchfellentzündung, jedoch tritt die Krankheit meistens in der trockenen Form auf.

Es wird angenommen, dass jede achte bis neunte Katze weltweit an FIP stirbt, somit würde FIP 40 % der nicht unfallbedingten Todesfälle ausmachen. Da FIP eine Erkrankung des Immunsystems darstellt, erkranken meist junge Katzen, deren Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, oder aber ältere Tiere, deren Immunssystem altersbedingt geschwächt ist, an der tödlichen Krankheit.
Leider lässt es sich im Vorfeld nicht feststellen, ob ein gesundes Tier jemals an FIP erkranken oder an der Krankheit sterben wird. Lassen Sie also die Finger von den angebotenen Tests, sie sind reine Geldverschwendung.

Die Diagnose der trockenen Form von FIP kann zudem bei einem erkrankten Tier nur auf Verdacht gestellt werden, da die Symptome der Krankheit sehr vielschichtig sind.
Was inzwischen aber mit Sicherheit feststeht, ist, dass gesunde Tiere keine Träger von FIP sind.

Aber wie kommt es zu einer Ansteckung mit FIP?

Nun, die Krankheit entsteht durch eine Mutation des Felinen Coronavirus, das bis zu 95 % aller Katzen in sich tragen und das in seiner unmutierten Form harmlos ist. Dabei ist das mutierte Coronavirus nicht ansteckend und auch nicht der unmittelbare Verursacher des Todes der Katze. Zum tödlichen Verlauf der Krankheit kommt es deshalb, weil die Mutation eine Fehlreaktion des Immunsystems hervorruft und dieses dann, um den Virus zu bekämpfen die gesamten Organe der Katze angreift.
Ansteckend hingegen ist das normale, noch nicht mutierte Coronavirus, das nicht nur von Katze zu Katze übertragen wird, sondern auch von anderen Tieren oder auch Menschen auf die Katzen übertragen werden kann. Somit können sich auch Katzen infizieren, die ausschließlich daheim gehalten werden.

Bekannt ist, dass es verschiedene Stämme des Coronavirus gibt, die mal mehr mal weniger gefährlich sind. Ausführliche Forschungen haben zudem ergeben, dass es nicht möglich ist, Katzen davor zu schützen mit dem Virus in Kontakt zu kommen. Irgendwann kommen sie im Laufe ihres Lebens mit dem Coronavirus in Berührung.

Neben dem geschwächten oder noch nicht ganz entwickelten Immunsystem der Katzen, vor allem der jungen, das durch Stressfaktoren noch mehr in den jungen Jahren überbeansprucht wird, können auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Forschungen haben gezeigt, dass bestimmte Rassen eher eine Disposition für FIP haben als andere. Die Risikorassen sind unter anderem Perser, Birma, Sphinxkatzen und Bengalen.

Nach erfolgter Mutation des Virus verbleiben der kranken Katze noch zwischen drei Tagen und vier Monaten zum Leben.

Leider gibt es momentan noch keine wirkungsvolle Methode FIP an den Leib zu rücken. Es wird zwar gerade eine Behandlung mit Cortison und Interferon ausprobiert, die wohl bei manchen Katzen auch zum Erfolg geführt hat, aber es sind noch keine Langzeitstudien zum Verlauf der Behandlung vorhanden und somit ist nicht sicher, ob sie auch wirklich wirkungsvoll ist. Zudem ist die Behandlung ziemlich kostspielig. Impfungen, die auf dem Markt angeboten werden sind wirkungslos und können möglicherweise FIP begünstigen. Also lassen Sie lieber die Finger davon.

Sie brauchen aber auch keine Angst zu haben, wenn eine ihrer Katzen an FIP erkrankt ist, dass auch ihre anderen Katzen gefährdet wären. Wie schon vorher erwähnt, ist das mutierte Coronavirus nicht ansteckend.



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