crawlertrap
22 Nov
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Sobald die Tage kälter werden, werden auch die Heizungen überall angemacht. Mit den fast jährlich steigenden Heizkosten, kann dies aber auch einen großen Kostenpunkt bedeuten.
Die Kosten können jedoch zum Teil erheblich gesenkt werden, wenn man einige Dinge beim Heizen beachtet.


Richtig Heizen im Winter und Geldbeutel und Umwelt schonen



Dies fängt schon mit der richtigen Raumtemperatur an.

In vielen Haushalten beträgt die Zimmertemperatur mindestens 22°C, oft liegt sie sogar viel höher. Ausreichend wären allerdings schon 20°C. Da aber jeder ein anderes Kälteempfinden hat, kann man natürlich nicht pauschal sagen, dass 20°C Zimmertemperatur für jeden optimal sind.
Zu heiß sollte es jedoch nicht werden, da dadurch die Anfälligkeit für Erkältungen steigt. Bedenken Sie zudem, dass eine Absenkung der Temperatur nur um einen Grad schon eine Energieersparnis von sechs Prozent nach sich zieht.

Im Schlafzimmer darf es dann noch kühler werden. Optimal für einen guten und gesunden Schlaf sind Temperaturen zwischen 17°C und 18°C. Im Arbeitszimmer darf es wieder etwas wärmer werden, etwa 22°C, da der Kreislauf durch die mangelnde Bewegung etwas absackt und wir die Raumtemperatur deshalb als niedriger empfinden. Auch im Bad darf es wohlig warm sein, 22°C und auch mehr sind angemessen.

Auch wenn Sie darauf bedacht sind zu sparen, sollten Sie die Heizung nicht über Nacht oder wenn Sie auf der Arbeit sind, ganz ausschalten.
Dadurch würde das Mauerwerk zu stark auskühlen und es würde viel Energie bedürfen, um die Räume wieder richtig aufzuheizen. Lieber die Heizung auf niedrigerer Stufe kontinuierlich laufen lassen.

Sollte Ihre Heizung komische Geräusche machen und rumoren, dann ist es Zeit sie zu entlüften, damit sie wieder die volle Heizleistung erbringen kann. Auch das spart Kosten. Dafür müssen Sie bloß die Ventile an der Heizung mit einem Vierkantschlüssel öffnen und die Luft rauslassen.

Damit sich die Heizungsluft auch richtig ausbreiten kann, braucht sie natürlich Platz. Deshalb auf Möbel oder schwere Vorhänge vor der Heizung verzichten. Auch Heizkörperverkleidungen sind eher kontraproduktiv.

Zum richtigen Heizen gehört aber auch das richtige Lüften.
Lassen Sie die Fenster nicht dauerhaft bei laufender Heizung gekippt. Das ist nicht nur eine enorme Energieverschwendung, auch die Luft kann auf diese Weise nicht richtig ausgetauscht werden. Reißen Sie lieber hin und wieder die Fenster für etwa fünf Minuten richtig auf und lassen frische Luft in die Räume strömen.

Damit nicht unnötig Wärme entweichen kann, sollten Sie zudem Fenster und Türen auf mögliche Ritzen und Spalten untersuchen und diese gegebenenfalls abdichten. Wenn Sie Rollladen haben, dann sollten Sie diese nachts unten lassen, dadurch kann ebenfalls weniger Wärme nach außen entweichen.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, dann werden Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt maßgeblich schonen.

Kommentare zu “Richtig heizen im Winter”
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S. Weingarten

23.11 2011

Danke für den Tipp, dass man die Heizung über Nacht ausschalten sollte, das wusste ich noch nicht!
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M.Grebhardt

01.12 2011

Ich gehe davon aus das dein Kommentar ironisch gemeint war? Im Text steht nämlich ausführlich das man das UNTERLASSEN soll!
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Marie

16.12 2011

Vielen Dank für diese Übersicht, ich hätte da aber bei der Kostenregulierung eine kleine Nachfrage. In meinem Altbau wird alles mit Gas beheizt, was ziemlich stark ins Geld geht. Ich hab daher überlegt, mir so ein Standheizgerät zu holen. Rentiert sich das denn mit den eingesparten Heizkosten oder werden dafür die Stromkosten gigantisch steigen? Ist es also sinnvoller einfach ein wenig mehr zu heizen oder hat dieser Standheizer einen ähnlichen Erfolg?
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Manuel Tour

16.12 2011

Marie, das würde mich doch schwer wundern, wenn in einem Altbau eine kleine Elektroheizung ökonomischer als eine Gasheizung wäre.
Ich denke grundsätzlich lohnt sich eine Elektroheizung nur, wenn die Installation einer anderen Heizung nicht möglich ist bzw. die dafür anfallenden Kosten in keinem Verhältnis zur Nutzung stehen.
Also z.B. in südlichen Ländern oder im Wochenendhaus.
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Edgar_S

08.10 2012

Ja, mit Strom heizen ist ja fast so wahnsinnig, wie mit Heizöl inzwischen. Die Preise werden sich ja sicher nicht mehr großartig senken lassen, richtig?
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