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Ist Botox gefährlich?

Veröffentlicht in 21.11.2010
Botox, Botulinumtoxin A, ist ein starkes Nervengift, das in der Medizin schon seit vielen Jahren zur Behandlung von Spasmen und anderen neurologischen Krankheiten oder auch übermäßiger Schweißproduktion eingesetzt wird.

Doch erst seit Ender der 80er Jahre wird es auch zur Faltenreduzierung eingesetzt. Besonders die sogenannten Zornesfalten und die querverlaufenden Stirnfalten sowie Krähenfüsse an den Augen können mit Botox effektiv reduziert werden. Botox lähmt die für die Mimikfalten verantwortlichen Muskel, so wird verhindert, dass zum Beispiel die Brauen zusammen gezogen werden können und die Falten weiter vertieft werden.

Ist Botox schädlich / gefährlich oder gar krebseregend?

Die Botox Dosierung ist jedoch so minimal, dass die Behandlung scheinbar problemlos vertragen wird. Selten klagen Patienten über Kopfschmerzen, Übelkeit oder grippeähnliche Symptome. Eine falsche Dosierung kann angeblich allerdings auch zu hängenden Liedern führen.
Wenn jedoch die richtige Dosierung angewandt wird und entsprechende Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen eingehalten werden, treten in der Regel wohl keine Nebenwirkungen auf.
Insofern kann man sagen, dass Botox nicht sehr gefährlich ist. Wir kennen auch andere Gifte, die in der Medizin eingesetzt werden. Viele Gifte, die sonst toxisch wirken, können bei einer entsprechenden Dosierung eben auch eine heilende Wirkung besitzen.

Für ein dauerhaftes faltenfreies Aussehen sind jedoch regelmäßige Behandlungen nötig. Mindestens jedes halbe Jahr sollte eine Botox-Unterspritzung durchgeführt werden. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt, dabei wird mittels einer sehr dünnen Nadel das Botox unter die Haut injiziert, Eine zusätzliche Betäubung ist nicht notwendig.  Die Kosten belaufen sich je nach eingesetzer Menge des Botox auf 400 bis 600 Euro pro Behandlung.

Trotzdem sollte man vor solchen (Schönheits)Behandlungen immer den eigenen Arzt befragen!



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