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Warum sehen wir unter Wasser unscharf?
Veröffentlicht in 02.04.2012
Jeder, der schon mal getaucht hat, kennt das Phänomen. An der Luft noch schön scharf gesehen, doch sobald wir untertauchen und die Augen aufmachen wird es verschwommen. Doch warum sehen wir unter Wasser unscharf und wie sehen eigentlich Fische unter Wasser?
Das liegt am Linsensystem unseres Auges, das optimal an die Luft angepasst ist. Beim Übergang von der Luft zum Auge werden die Lichtstrahlen gebrochen und die Hornhaut bildet die Wirklichkeit genau auf der Netzhaut ab.
Unter Wasser funktioniert das nicht mehr so gut, denn beim Eintritt ins Wasser wird das Licht stärker gebrochen als an der Luft und dadurch verändern die Lichtstrahlen ihre Richtung. Beim Übergang des Lichts von der Luft zur gekrümmten Hornhaut werden die Lichtstrahlen korrekt gebrochen und wir sehen scharf. Geschieht der Übergang jedoch von Wasser zur Hornhaut, so wird die Lichtbrechung abgeschwächt, was auch daran liegt, dass der optische Unterschied zwischen Wasser und Hornhaut nur sehr gering ist, sodass Bilder nicht auf die Netzhaut projiziert werden, sondern dahinter. Das hat zur Folge, dass wir unter Wasser nur unscharf sehen können.
Um unter Wasser scharf sehen zu können, benötigen wir deshalb einen Taucherbrille, denn dann haben wir wieder Luft und nicht Wasser vor den Augen.
Bei Fischen ist dies ganz anders, denn ihre Hornhaut ist viel flacher und nicht so stark gekrümmt wie unsere. Die Lichtbrechung geschieht durch eine kugelförmige Linse. Und deshalb können Fische auch ohne Taucherbrille scharf unter Wasser sehen.
Weshalb wir unter Wasser unscharf sehen:
Das liegt am Linsensystem unseres Auges, das optimal an die Luft angepasst ist. Beim Übergang von der Luft zum Auge werden die Lichtstrahlen gebrochen und die Hornhaut bildet die Wirklichkeit genau auf der Netzhaut ab.
Unter Wasser funktioniert das nicht mehr so gut, denn beim Eintritt ins Wasser wird das Licht stärker gebrochen als an der Luft und dadurch verändern die Lichtstrahlen ihre Richtung. Beim Übergang des Lichts von der Luft zur gekrümmten Hornhaut werden die Lichtstrahlen korrekt gebrochen und wir sehen scharf. Geschieht der Übergang jedoch von Wasser zur Hornhaut, so wird die Lichtbrechung abgeschwächt, was auch daran liegt, dass der optische Unterschied zwischen Wasser und Hornhaut nur sehr gering ist, sodass Bilder nicht auf die Netzhaut projiziert werden, sondern dahinter. Das hat zur Folge, dass wir unter Wasser nur unscharf sehen können.
Um unter Wasser scharf sehen zu können, benötigen wir deshalb einen Taucherbrille, denn dann haben wir wieder Luft und nicht Wasser vor den Augen.
Bei Fischen ist dies ganz anders, denn ihre Hornhaut ist viel flacher und nicht so stark gekrümmt wie unsere. Die Lichtbrechung geschieht durch eine kugelförmige Linse. Und deshalb können Fische auch ohne Taucherbrille scharf unter Wasser sehen.
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02.04.2012, tauchen, taucherbrille, linse, hornhaut, lichtbrechung, lichtstrahlen, fische, unscharf sehen, scharf sehen, luft, wasser, netzhaut.
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